Die folgenden drei Berichte und Werke über das Floating-Erlebnis haben das Gewinnspiel gewonnen.

Melanie M. erzählt:

 

"Eigentlich habe ich Angst vor Wasser und eine Abneigung gegen enge; dunkle Räume. Für mich also der ultimative Overkill beides zu verbinden. Da ich aber vielseitig interessiert bin...manche nennen es neugierig...wollte ich mich dem 'Abenteuer floating' trotzdem stellen.
Es war ein mulmiges Gefühl, in der Wanne zu schweben und mich plötzlich nur noch selbst wahrzunehmen. Wie oft ist man in der heutigen Zeit schon alleine mit sich? Ich gebe zu, es war merkwürdig. Kein Handy, keine störenden Geräusche, kein Stress. Nur ich. Ich wusste nicht, ob es mir gelingen würde, mich zu entspannen. Nach wenigen Minuten allerdings wurde ich schlagartig ruhig. Meine Gedanken hörten auf, sich konstant um irgendetwas belangloses zu drehen und mein Atem wurde ruhiger. Fast wie im Schlaf, jedoch bei vollem Bewusstsein. Unglaublich welche Schwere und Entspannung sich in mir breit machte. Am liebsten hätte ich die Möglichkeit jeden Tag zu floaten. Eine Art 'Festplatten-Reinigung' die einen wunderbar positiv durch die nächsten Tage bringt."

 

M. D. berichtet über Floating:

"Floating ist jedes Mal anders - je nach Ausgangsstimmungslage beim Reingehen dauert es unterschiedlich lang, bis die äußere Stille zu innerer Ruhe führt.

Es ist einfach: Sich ins Wasser setzen, sich zurücklehnen - und schon wird das Becken in die Höhe gedrückt und ich floate. Mein Kopf wird ebenso getragen wie der Rest des Körpers. Ich versuche die Position zu finden, die sich von allein einstellt, Arme, Beine loslassen und spüren, wo und wie sie liegen wollen. Augen auf, Augen zu - kein Unterschied! Dunkelheit und nur Geräusche aus dem eigenen Körper.

WAS soll ich jetzt tun? Im Geiste die to-do-Liste erweitern, nachdenken über X, meditieren ... oder einfach NICHTS. Ja, das ist es: Es gibt nichts zu tun, nichts zu erledigen - mich einfach der Stille und Abgeschiedenheit überlassen, entspannt genießen - ohne dies angestrengt zu wollen ... ich gleite davon ... ... Habe ich geschlafen? Ich weiß es nicht und es wäre mir egal!

Es hat sich eine Salzkruste auf meinem Bauch gebildet und ich übergieße mich mit Wasser, das sich seidig anfühlt.

Ich habe noch Zeit (wie lange bin ich wohl schon hier?) und probiere unterschiedliche Positionen aus: Was passiert, wenn ich die Handflächen nach unten drehe, wohin bewegen sich meine Arme dann? Die Bewegungen sind leicht, widerstandslos und irgendwie automatisch. Irgendwann: Das Licht geht an ... das Wasser raus - die Stunde ist wohl vorbei."

Andreas S. hat ihr Floating-Floating in einer Fotographie verarbeitet:

"Das [...] Bild ist [...] bearbeitetes Foto, das mit  einer Floatingerfahrung (in zweifacher Hinsicht) zu tun hat.

Erstens habe ich dafür ein Foto Eures Bildes im Empfang samt Spiegelung der Lampe verwendet und zweitens symbolisiert die endlose Weite des Meeres und das verspielte Licht für mich den Zustand des Schwebens, den ich beim Floating erlebt habe. Ich war ganz weit weg und gleichzeitig in der warmen Geborgenheit des Wassers präsent. Das Getragenwerden und die Leichtigkeit haben ein weiches, genährtes Gefühl hinterlassen."

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